Wie eine führende Bank das IT-Incident-Management mithilfe von KI neu gestaltet Zusammenfassung
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Die herausforderung
Manuelle Fehlerbehebung verzögerte die Behebung von IT-Problemen
Als eine der fünf größten Banken Europas betreibt der Kunde eine umfangreiche und komplexe IT-Landschaft mit Servern, Datenbanken und Cloud-Plattformen. Mit zunehmender Komplexität dieser Umgebung stieg die Zahl der IT-Probleme stark an – insbesondere im Zusammenhang mit virtuellen Maschinen. Rund 1.500 Incidents wurden jeden Monat gemeldet.
Die Führungsebene erkannte, dass traditionelle, manuelle Methoden mit dieser wachsenden IT-Komplexität nicht mehr Schritt halten konnten. Benötigt wurde ein schnellerer, standardisierterer und zuverlässigerer Ansatz, der strenge Anforderungen an Governance, Datenschutz und Sicherheit erfüllt.
Um die Ursache von IT-Problemen zu finden, mussten die Teams Informationen aus vielen verschiedenen Tools zusammentragen. Dies dauerte häufig eine Stunde pro Problem und führte zu uneinheitlichen Ergebnissen. Dadurch gerieten die Teams unter hohen Druck, Korrekturen verzögerten sich und die Servicezuverlässigkeit wurde beeinträchtigt.
Die Ambition der Bank ging über schnellere Wege zur Lösung von IT-Problemen hinaus. Ziel war es, KI einzusetzen, die IT-Probleme von Anfang bis Ende steuern kann und im Laufe der Zeit einige davon automatisch behebt – unter Einhaltung strenger Anforderungen an Governance, Datenschutz und Kontrolle.
Die Lösung
KI nutzen, um IT-Incidents skalierbar zu steuern
Um diese Herausforderungen zu adressieren, arbeitete die Bank mit Wavestone zusammen, um eine modulare, wiederverwendbare und skalierbare agentische KI-Lösung zu konzipieren und einzuführen, die speziell für den Umgang mit IT-Problemen entwickelt wurde.
Ausgehend von „virtuellen Maschinen“ führt das System automatisch Echtzeitdaten zur Systemgesundheit und -leistung zusammen und nutzt mehrere KI-Agenten, um schnell zu ermitteln, was schiefgelaufen ist, und nächste Schritte vorzuschlagen.
Von Beginn an wurde die IT-Architektur der Lösung flexibel und zukunftssicher gestaltet, damit sie über verschiedene Systeme hinweg wiederverwendet werden kann und die Bank nicht an einen einzigen Technologieanbieter bindet.
Die Lösung fügt sich nahtlos in das bestehende Ökosystem der Bank ein, wobei Entscheidungen weiterhin klar unter menschlicher Kontrolle bleiben.
Dank enger Zusammenarbeit und einer bereits starken KI-Basis war die Lösung für den ersten Anwendungsfall – virtuelle Maschinen – in nur drei Monaten produktiv im Einsatz.
Die Ergebnisse
Schnellere Behebungen, zuverlässigere Systeme und eine Grundlage für künftige Automatisierung
Die Wirkung der agentischen KI-Lösung war unmittelbar und messbar: Die Zeit zur Ermittlung der Ursache von IT-Problemen sank von bis zu einer Stunde auf zehn Minuten oder weniger – eine Reduzierung der Diagnosezeit um 80 %.
Dies half den Teams, Probleme schneller zu beheben, die Systemzuverlässigkeit zu verbessern und Operations- sowie Engineering-Teams zu entlasten, damit sie sich statt auf ständiges Firefighting stärker auf wertschöpfende Tätigkeiten konzentrieren können.
Durch die Einführung geeigneter Kontrollmechanismen und den Aufbau flexibler KI-Tools, die klare Transparenz über die Systeme schaffen, hat die Bank eine solide Grundlage gelegt, um KI-gestütztes Incident-Management (AIOps*) auszubauen und ihre umfassendere IT-Transformation zu beschleunigen.
* AIOps bezeichnet den Einsatz von KI und Machine Learning zur Automatisierung, Analyse und Optimierung von IT-Operations. Dadurch lassen sich Probleme in komplexen Systemen schneller erkennen, diagnostizieren und beheben.
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